Schwarzer Tag für Schlangenbad - Energiewende verpasst

Ortsvereine

In der Gemeindevertretersitzung am 08.06.2016 wurde das Ende einer Beteiligung Schlangenbads an der kreisweiten Betreibergesellschaft für regenerative Energien durch die Mehrheit bestehend aus CDU und BfB beschlossen. Auch wenn die Vertreter beider Parteien immer wieder bekräftigen, sie hätten nichts gegen regenaritive Energien muss man doch beobachten, dass jede Initiative in diese Richtung von ihnen heftigst bekämpft wird. Immer wieder werden nur formale Gründe vorgeschoben oder ein hohes finanzielles Risiko ins Spiel gebracht. An den Schutz unserer Natur wird nicht gedacht. Der Klimawandel und die damit verbundenen Wetterkatastrophen können Schlangenbad offensichtlich nichts anhaben.

 

Dass gerade die BfB gegen solche Projekte ist, verwundert doch sehr. Geben sie sich nicht immer so naturverbunden? Wenn man natürlich die Verbindung zwischen Umweltbelastungen und Klimaerwärmung in Abrede stellt, kann man in der Tat auf solche Ergebnisse kommen. Aber gerade in den letzten beiden Wochen verging nicht ein Tag, an dem nicht irgendein Ort in Deutschland durch Wasser- oder Schlammmassen ¸berflutet wurde. Auch den nahe des Wispertals gelegenen Ort Sauerthal hat es erwischt. Was muss also noch passieren, dass wir auch in Schlangenbad handeln? Wenn alle so denken würden, wie CDU und BfB, dann gäbe es keine Energiewende.

 

Und das mit katastrophalen Folgen für unseren Lebensraum. Der gestrige Tag war also ein schwarzer Tag für Schlangenbad und dessen Natur und Umwelt.

 
 

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