Am Freitag den 11. Mai um 19.30 Uhr lädt die SPD-Schlangenbad zu einer Information und Diskussion über
Windkraftanlagen
Technik und Politik
in die historische Caféhalle ein.
Referent ist Prof. Dr. Robert Gasch, TU Berlin - ein international anerkannter Wissenschaftler, Autor mehrerer Fachbücher und seit Jahrzehnte Dozent in diesem Fachgebiet. Nach Hermann Scheer 2008 ist es der SPD Schlangenbad damit ein weiteres Mal gelungen, einen führenden Experte zu gewinnen.
In der anschließenden Diskussion werden die Chancen und Grenzen der Windenergienutzung in Schlangenbad diskutiert. Darin nimmt m.u. Manfred Vogel vom Kompetenzzentrum Erneuerbare Energien des Rheingau-Taunus-Kreises teil.
Die SPD lädt alle Bürgerinnen und Bürger Schlangenbads herzlich ein, sich ein Bild von den Möglichkeiten der Nutzung der Windenergie zu machen. Die erschreckende Haushaltslage der Gemeinde Schlangenbad von fast 24 Mio. Euro Schulden (ca. 3600 € / Bürger) und die notwendige Rückzahlung dieser Schulden zwingen zu drastischen Einsparungen oder neuen Einnahmeoptionen.
Veröffentlicht am 25.04.2012
Die SPD- Schlangenbad führt in 2012 wieder ihre Tradition mit Konzertveranstaltungen in Schlangenbad fort. Diesmal spielte die Percussions-Band Drummit am 30.03.2012 in Schlangenbad.
Unter dem Motto „Grooves`n`Moves“ begeisterte die Percussion-Band „Drummit“ (www.drummit.de) mit Groove und Tanz bei afrikanischen, brasilianischen und karibischen Rhythmen das Publikum. Die Cafe`halle war mit über 200 Gästen aus der Region sehr gut gefüllt. Die Stimmung war super.
Die Band startete mit einer beeindruckenden Dshungelathmosphäre ihr Konzert und begab sich im Groove Richtung Afrika und die Karibik. Heiße Tanzrythmen liesen das Publikum nicht zu Ruhe kommen.
Afrikanische und karibische Trommeln, Ballaphone, Percussion standen im Mittelpunkt des Abends. Gesang und Grooves luden zum Tanzen ein. Der Schmelztiegel wurde abgerundet mit getanzten Einlagen von Iris Bochnia und ihren Tänzerinnen (www.gutes-bauchgefühl.de ).
Die Percussion-Band DRUMMIT! brachte Power in die Herzen der Zuhörer, das war Rhythmus der in die Beine ging.
Die Band um Gerd Radecke begeistert seit 10 Jahren mit Ihren Auftritten. Über viele Jahre hat die Bandmitglieder in Georgenborn die Gelegenheit zum Proben genutzt. Zur Band gehören Schlangenbader sowie Musikerinnen und Musiker aus Wiesbaden, dem Taunus bis hin nach Limburg.
Folgende Links geben Informationen:
www.drummit.de
www.trommeln-total.de
Das Drummit - Ensemble
Gerd Radecke (Leader), Gernot Besant (Conga), Joachim Ponto (Conga), Christiane Sünert (Conga), Sandra Schermuly (Djembe), Raffaella Schuchardt (Djembe, Agogo), Andrea Heymanns (Balafon, Gesang), Ulrike Winkel (Djembe, Gesang), Renate Budau (Djembe, Cajon)
Tanzbegleitung: Iris Bochnia sowie Tanja Ritonnale und ihre Tänzerinnen
Veröffentlicht am 31.03.2012
Für die Mehrheit der Schlangenbader Gemeindevertreter ist die Energiewende kein zentrales Thema
Pressemitteilung
Die Schlangenbader SPD stellte in der Sitzung der Gemeindevertretung vom 07.03.2012 in Wambach einen Antrag zur Einreichung eines Förderantrages beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) zur Erarbeitung eines Klimaschutz- und Teilkonzeptes Erneuerbare Energien. Die Konzeptentwicklung unter Federführung eines Fachbüros und Bürgerbeteiligung sollte im Ergebnis die Gemeinde und die Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen befähigen, zielgerichtete Maßnahmen im Bereich des Klimaschutzes (Energieeinsparungsmöglichkeiten, Rentabilität von energetischen Sanierungen) und der künftigen Nutzung Erneuerbarer Energien (Windkraft, Photovoltaik, Geothermie und Biomasse) zu ergreifen.
Die rund 30.000 € für die beiden Fachgutachten werden mit 90% gefördert, so dass letztendlich lediglich 3.000 € für die Gemeinde Schlangenbad aufzubringen wären.
Das Konzeptergebnis mit den verschiedenen Handlungsoptionen, basierend auf tiefgehenden Analysen, hätte den Gemeindevertretern eine ergebnisoffene Diskussion hinsichtlich der vorhandenen Optionen der Energiewende für Schlangenbad ermöglicht. Der Antrag hätte bis zum 30.03.2012 gestellt werden müssen. Die Gemeindevertreter der SPD, Grünen und FDP stimmten dem Antrag zu.
„Klimaschutz und die eingeleitete Energiewende sind eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Den Kommunen kommt durch ihre Planungshoheit ein Vorbildcharakter und eine verpflichtende Rolle zu“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende. Das Konzept beschäftigt sich mit Fragen wie: Wie hoch ist unser Gesamtenergieverbrauch unter Einbeziehung aller Akteure (Kommune, Private Haushalte, Gewerbe, Kurbetriebe, Verkehrsbewegungen) und welche Energiesparmaßnahmen sind möglich? Wo sind die Energiefresser und welcher Handlungsbedarf ergibt sich daraus oder wo liegen die Potenziale für erneuerbare Energien in unserer Gemeinde?
Zur Umsetzung dieses für Schlangenbad wegweisenden Projektes kommt es leider nicht:
Mit den Stimmen der CDU und BFB wurde der Antrag mit einer Stimme Mehrheit abgelehnt. Als Gründe für die Ablehnung wurde genannt, dass man für die öffentlichen Gebäude der Gemeinde in Schlangenbad wüsste, wo noch saniert werden muss. Ferner sei es nicht eine zentrale Aufgabe der Gemeinde für Gewerbe, Kurbetriebe und Privatpersonen einen detaillierte Klima- und Energiebilanz erstellen zu lassen. Dies soll jeder für sich selbst umsetzen. Diese oberflächlichen Äußerungen lassen klar den fehlenden Mut der derzeitigen Parlamentsmehrheit vor einer offenen Diskussion um dringend notwendige Energieeinsparpotenziale sowie die Nutzung Erneuerbarer Energien in Schlangenbad erkennen.
Schlangenbad hat über 20 Mio. € (knapp 3400 € pro Bürger) Schulden und ist ein Spitzenanwärter für den kommunalen Schutzschirm des Landes Hessen. Die Kommunalaufsicht hat bei großen Ausgaben schon das Zepter in der Hand. Die vom Bundesumweltministerium geförderten Analyseergebnisse hätten auch im Sinne einer Haushaltskonsolidierung zur Ausgabenentlastung beigetragen und spürbare Einnahmeoptionen durch Erneuerbare Energien aufgezeigt. Andere Kommunen im Landkreis haben diese Chancen längst ergriffen.
Die Hessische Landesregierung setzt gerade ihre Leitziele zum Klimaschutz und Energiewandel in dem Gesetz zur Umsetzung der Energiegipfelziele um. Darin werden investive kommunale Maßnahmen, sowie die Förderung von Energie- und Klimaschutzkonzepten sowie Maßnahme zur Steigerung der Energieeffizienz aufgezeigt. Die zweite Chance gilt zu Nutzen. Sobald das Gesetz verabschiedet ist, wird die SPD Schlangenbad erneut ein Antrag zur Einreichung eines entsprechenden Förderantrages in den Gremien der Gemeinde einbringen.
Veröffentlicht am 08.03.2012
Pressemitteilung zur Gemeindevertretersitzung in Wambach am 07.03.2012
Die Spd Schlangenbad setzt sich für die Gestaltung eines Dorfmittelpunktes in Wambach ein und erinnert die anderen Fraktionen an Ihre Wahlaussagen. Die Ausübung des Vorkaufsrechtes an dem Eckgrundstück kann nicht das alleinige Ziel sein. Vielmehr gilt es die Möglichkeiten des Platzes zu nutzen. Mit 20 000 Fahrzeugen, die alleine an einem Tag an der Abbiegung zu Bärstadt vorbeifahren, bietet sich die Gelegenheit, in Zusammenarbeit mit dem bisherigen Lebensmittelmarkt, neben einem dringend notwendigen Dorfplatz auch ein Einkaufscenter zu realisieren.
Veröffentlicht am 07.03.2012
Windkraftanlagen sollen in enger Abstimmung mit den Nachbargemeinden geprüft werden
Beschluss der Mitgliederversammlung vom 30.11.2011
Pressemitteilung
Die Mitglieder der Schlangenbader SPD fordern Programme für erneuerbare Energien und regionale angepasste Energiekonzepte ein, die die Bedürfnisse in Schlangenbad berücksichtigen. Spätestens seit der erneuten Reaktorkatastrophe in Japan, dem politischen Weg zum Atomausstieg in Deutschland und dem Ausbau der erneuerbaren Energien ist auch in Schlangenbad in der Pflicht sich Konzepte für Energie- und Klimaschutz zu entwickeln. Durch die Ergebnisse des Energiegipfels 2011 in Hessen zeigt die Hessische Landesregierung erstmals klare Richtungsvorgaben hin zu erneuerbaren Energien auf. Nachbargemeinden im Landkreis, und in Rheinland-Pfalz sind schon weit über die Konzeptionsphase hinaus und ernten bereits jetzt die Früchte ihres Engagements im Bereich der erneuerbaren Energien.
Windenergie kann kein Tabuthema mehr sein. Es ist nicht nachvollziehbar, dass die umliegenden Gemeinden auf den Grenzhügeln zu Schlangenbad Windräder aufstellen und wir in Schlangenbad uns noch nicht einmal Gedanken machen ein Konzept aufzustellen und eine gemeinsame Abstimmung und Planung mit Nachbargemeinden anzugehen. Die parlamentarische Diskussion um Windräder schlicht zu ignorieren ist nicht mehr tragbar. Es gilt eigene Handlungsoptionen zu entwickeln, statt darauf zu warten, dass andere Windräder um die Gemeinde herum bauen.
Die aktive Gestaltung von Klimaschutzmaßnahmen (Wärmedämmung), Energiesparmaßnahmen (Reduzierung von Energiefressern) und die Förderung von erneuerbaren Energien (Solarzellen, Windenergie) ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, an der sich auch Schlangenbad nicht entziehen kann. Die Schlangenbader SPD setzt nicht auf Windenergie um jeden Preis, sondern darauf, das eine öffentliche und zugleich ergebnisoffene Diskussion entsteht, die auch die Schlangenbader Bürgerinnen und Bürger einbindet und zugleich Handlungsoptionen zum Energiesparen und zur Energieerzeugung aufzeigt.“
Die Mitgliederversammlung greift das Wahlprogramm aus 2011 auf und beschließt einstimmig Handlungsoption zur Entwicklung von Konzepten für erneuerbare Energien in Schlangenbad und die Schaffung von Mehrheiten um die Blockadepolitik der Gemeindevertretung aufzubrechen.
Der dezentrale Ausbau der Windenergie muss auch in und um Schlangenbad geprüft werden. Bei einer möglichen Standortwahl in Kooperation mit den Nachbargemeinden sind mögliche Belastungen auszuschließen sowie Chancen und Risiken abzuwägen.
Durch die Aufhebung der Vorrangflächen für Windräder durch die Gemeindevertretung in 2010 können alle Standortoptionen in Schlangenbad offen geprüft werden. Mögliche Pachteinnahmen von bis 300 000 € im Jahr ermöglichen Spielräume für Haushaltsentscheidungen. Die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an Investitionen und Erträgen soll möglich sein.
Veröffentlicht am 01.12.2011
Der Vorstand der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands der SPD Schlangenbad koordiniert die Aufgaben und Aktivitäten der SPD in Schlangenbad. Ansprechpartner der SPD Schlangenbad sind:
Geschäftsführender Vorstand:
Monika Freiling, Gernot Besant (Stv) und Doris Topp (Stv)
Schriftführung:
Birgitt Mehlhorn und Florence Ladeburg
Beisitzer für „Alter und Ehrenamt“:
Jens Endepols
Beisitzer für „Energie und Umwelt“ und „AG 60+“:
Bodo Fiebig
Beisitzer für „Jugend und rechtliche Grundsatzfragen“:
Anatol Heydock
Beisitzerin für „Jugend und Freizeit“:
Ana Heydock
Beisitzerin für „Kultur und Kunst“:
Friederike Schäfer
Beisitzer für „Tourismus und Kur“:
Tobias Kiene
Beisitzer für „Finanzen und Wirtschaft“:
Helmut Jünemann
Beisitzerin für "Bildung und Soziales“:
Birgit Weigelt
Fraktion der SPD-Schlangenbad
Fraktionsvorsitzender und Stv. Vorsitzender GV
Gernot Besant
Stv. Fraktionsvorsitzende, Haupt- u. Finanzausschuss
Monika Freiling
Stv. Ausschuss für Jugend, Sport, Soziales und Kultur
Birgit Weigelt
Ausschuss für Buaen, Umwelt, Energie, Gemeindeentwicklung und Fremdenverkehr
Doris Topp
Vertretung
Birgitt Melhorn
Vertretung
Jürgen Schultz
Veröffentlicht am 26.05.2011